Achim Zerres von der Bundesnetzagentur und Prof. Dr. Gesine Schwan - Präsidentin der HUMBOLDT-VIADRINA Governance Platform – diskutieren mit Energiefachleuten die Zukunft unserer Energiesysteme.

| Dr. Gerhard Kleineidam
24.09.2018 27 0

(De)zentralisiertes Energiesystem der Zukunft

Zusammendenken von Politik & Verwaltung, Wirtschaft & Wissenschaft und Zivilgesellschaft – die Balance für ein nachhaltiges, zuverlässiges und bezahlbares Energiesystem finden.

Berlin, 28. Mai 2018 – Die Kompetenz unseres VDE Arbeitskreises „Energieversorgung 4.0“ wird nun auch von Organisationen angefragt, die sich für Legitimität und Nachhaltigkeit demokratischer Verfahren und Entscheidungen einsetzen und gemeinwohlorientierte Projekte unter Beteiligung möglichst diverser Perspektiven entwickeln. Im Zeichen des Ausbaus dezentraler Energieerzeugungsanlagen  wird die Digitalisierung eine Schlüsselrolle übernehmen. Rund zwei Millionen Erzeuger speisen mittlerweile Strom ins Netz ein. Neben großen Kraftwerken sind Photovoltaik-Anlagen, Windräder und Biogasanlagen hinzugekommen. Welche Auswirkungen hätten weitere dezentrale Entwicklungen auf Kosten und Akzeptanz der Energiewende? Und wie können zentrale und dezentrale Elemente in Einklang gebracht werden, um ein stabiles, bezahlbares und nachhaltiges Energiesystem zu schaffen? Darüber diskutierten Energiefachleute beim 6. Energie Trialog® der HUMBOLDT-VIADRINA Governance Platform.

Als Vertreter der Technik bringt Dr. Gerhard Kleineidam das Wissen des VDE Arbeitskreises „Energieversorgung 4.0“ über Anforderungen, Aufbau und Betrieb zellularer Energiesysteme in den Energie Trialog® ein und wird so dafür sorgen, dass die Gesetzmäßigkeiten der Physik bei grundlegenden Empfehlungen an die Politik Berücksichtigung finden.

 

Dr. Gerhard Kleineidam – Kompetenznetzwerk Wasser & Energie e.V.