Die Sprecher des VDE Arbeitskreises 4.0 nutzen anlässlich dieser Klimakonferenz die Gelegenheit, um mit der Europäischen Metropolregion Nürnberg (EMN) vertreten durch Dr. Peter Pluschke (2.v.l.), und der N-ERGIE AG Nürnberg, vertreten durch Stefan Lochmüller (2.v.r.),, über konkrete Aktionen zu sprechen, damit nachweisbare und wahrnehmbare Effekte bei der Umsetzung dezentraler Energie-Versorgungskonzepte sichtbar werden.

| VDE Nordbayern
17.03.2020 418 0

Bestätigung für rasche Gestaltung zellularer Energiesysteme

Der VDE-Arbeitskreis „Energieversorgung 4.0" sieht sich durch die 3. Klimaschutzkonferenz am 13. Februar 2020 in Bayreuth in seinem ZIel bestätigt, die Gestaltung zellularer Energiesysteme voranzutreiben! Europäische Metropolregion Nürnberg, N-ERGIE AG und VDE AK EV 4.0 sprechen über konkrete Aktionen zur Umsetzung dezentraler Energieversorungskonzepte.

Fridays for Future fordern schnelleres Handeln

„Nicht reden, sondern handeln“ forderte ein Sprecher der Fridays-for-Future-Demonstranten, die sich anlässlich der 3. Klimaschutzkonferenz der Europäischen Metropolregion Nürnberg (EMN) auf dem Universitätsgelände in Bayreuth versammelt hatten. Die Klimaschutzkonferenz bot ihren Teilnehmern eine motivierende Plattform, sich noch intensiver in der Umsetzung nachhaltiger Energieprojekte und wirksamer Effizienzmaßnahmen zu engagieren.

Der VDE-Arbeitskreis „Energieversorgung 4.0" sieht sich dabei in seinem Bestreben bestätigt, die Gestaltung zellularer Energiesysteme voranzutreiben, um genau diese Ziele zu unterstützen und zu erreichen!

Bayreuth, 13. Februar 2020 – „Es bleibt keine Zeit, sich auf dem bisher Erreichten auszuruhen! Wenn man mit den Schülern und Studenten draußen vor unserer Türe spricht, dann hört man, dass ihnen alles viel, viel zu langsam geht“, sagte Dr. Peter Pluschke (Umweltreferent der Stadt Nürnberg und Sprecher der Europäischen Metropolregion Nürnberg (EMN) zum Thema Klimaschutz. Er mahnte dabei die notwendige Ausgestaltung des Lebensraumes für eine nachhaltige Nutzung der Ressourcen an.  Dezentrale Konzepte müssten als Lösung der anstehenden Aufgaben forciert werden, ohne dass dabei die robuste Versorgung außer Acht gelassen werde. „Der Ansatz des zellularen Energiesystems des VDE kann dafür ein wirksamer Baustein im Umbau der Energieversorgung sein“, so seine Aussage auf der Konferenz. Die Politik müsse dafür die richtigen Weichen stellen, aber vor allem habe sich jeder einzelne, jeder Bürger, jede Bügerin mit dem Thema Verzicht statt dem "immer mehr" zu beschäftigen. Von den bisherigen Anstrengungen der Akteure oder gar von einer Trendwende sei bisher kaum etwas zu spüren, wenn man auf die nackten Zahlen, Daten und Fakten zum Klima und zu den gesteckten Klimazielen schaue.

Die Sprecher des VDE-Arbeitskreises Energieversorgung  4.0, Dr. Gerhard Kleineidam und Lutz Schmid, nutzten anlässlich dieser Klimakonferenz die Gelegenheit, um mit der Europäischen Metropolregion Nürnberg und der N-ERGIE AG Nürnberg, über konkrete Aktionen zu sprechen, damit endlich nachweisbare und wahrnehmbare Effekte bei der Umsetzung dezentraler Versorgungskonzepte sichtbar werden.

Mit seinen fast 200 Ingenieuren und Experten der Energiebranche bildet der VDE-AK EV 4.0 eine Gruppe, die bereits lange vor der „Fridays-for-Future“-Bewegung, kontinuierlich versucht hat, mehr Schwung in die Umstellung bestehender  Energieversorgungsysteme zu bekommen. Die konsequente Umsetzung des Subsidiaritätsprinzips und der Partizipation der Akteure auf Verbraucherebene spielen dabei die entscheidenden Rollen: 

  • Wozu Energie über große Strecken transportieren, wenn man sie vor Ort selbst erzeugen kann? 
  • Wozu kommerziell die eigenproduzierte Energie an die Energiebörse bringen, wenn man sie doch selber nutzen oder dem Nachbarn geben kann? 
  • Warum die Verantwortung für eine sichere Versorgung zentral koordinieren und regeln, wenn Sicherheit verlässlich doch sowieso nur vor Ort gewährleistet werden kann? 

Der VDE-Arbeitskreis Energieversorgung 4.0 war mit seinen beiden Sprechern, Dr. Gerhard Kleineidam und Lutz Josef Schmid, auf der Klimaschutzkonferenz im großen Hörsaalgebäude der juristischen Fakultät mit einem Stand vertreten. Über 20 Referenten gingen in verschiedensten Vorträgen auf den Ernst der Lage ein und stellten Konzepte sowie geplante Maßnahmen zum Schutz des Klimas vor.