30.03.2015 Mitgliederinformation 14 0

VDE Ticker

Persönliche Kompetenz gestärkt

Geistig fit in allen Lebensphasen

Wer wünschte es sich nicht, nichts mehr zu vergessen; stets die Namen seiner Gesprächspartner parat zu haben; stets …?

Eine Gebrauchsanleitung, wie sich dieser Wunsch leichter in die Realität umsetzen lässt, erhielten die Teilnehmer beim Morpho-Impuls-Workshop „Geistig fit in allen Lebensphasen“ des VDE Nordbayern im März 2015.

Der erfahrene Workshop-Leiter Hans-Joachim Scheler, vom Morphologischen Institut Scheler, Weitramsdorf/Coburg, zeigte auf, dass die Speicherkapazität unseres Gehirns für „mehr als ein Leben“ reicht und es für den erfolgreichen Abruf der Informationen aus dem Gedächtnis u.a. darauf ankommt, wie die zu speichernden Informationen aufbereitetet, quasi „abgelegt“, werden.

Wer mehr zu diesem komplexen Thema erfahren möchte, nimmt am besten am nächsten Workshop zu diesem Thema teil (Terminankündigung auf dieser Homepage).

Verbraucherschutz gestärkt

Strengere Vorgaben für PAK

Ab dem 1. Juli 2015 müssen Prüfhäuser bei der Vergabe des GS-Zeichens neue Grenzwerte für Polyzyklische Aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) berücksichtigen. Dies hat der Ausschuss für Produktsicherheit (AfPS) der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) beschlossen. Im Falle einer chemischen Untersuchung wurde die Zahl der zu prüfenden Substanzen der PAKs bei der Vergabe des GS-Zeichens von 16 auf jetzt 18 erhöht. Zusätzlich wurden die zulässigen Grenzwerte für die Substanzen deutlich verschärft. Das bedeutet, dass bei Produkten, die bisher die Grenzwerte eingehalten haben, dies nicht mehr der Fall sein könnte. Ebenso wurde bei der Beurteilung der PAK-relevanten Oberflächen der Begriff „wiederholter kurzfristiger Hautkontakt“ neu eingeführt – wie dies beispielsweise bei einer Computer-Tastatur der Fall ist. Hierfür gelten die gleichen Kriterien wie ein Hautkontakt, der vorhersehbar länger als 30 Sekunden dauert. „Wir raten den Herstellern nachdrücklich, die geänderten und verschärften Anforderungen rechtzeitig umzusetzen, um eine bestehende GS-Zertifizierung ihrer Produkte nicht zu gefährden“, warnt Dr. Klaus Kreß vom VDE-Institut. Im chemischen Labor des VDE-Instituts führen die Experten des VDE die entsprechend notwendigen Prüfungen durch.

Haartrockner: GS-Zeichen nur noch mit Sicherheitsetikett

Noch immer sterben im Schnitt vier Menschen pro Jahr aufgrund von Stromunfällen in Verbindung mit Haartrocknern. Laut einem Gutachten der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA)) hat sich diese Zahl in einem Zeitraum von 30 Jahren konstant gehalten. Um den Verbraucherschutz zu erhöhen, hat deshalb im Auftrag der BAuA die Zentralstelle der Länder für Sicherheitstechnik (ZLS) bei GS-Zeichen für Haartrockner neue Sicherheitsvorgaben festgelegt. An der Anschlussleitung muss ab sofort ein Etikett angebracht werden, das per Piktogramm davor warnt, den Haartrockner in der Badewanne oder der Dusche zu nutzen. Hersteller, deren Haartrockner das GS-Zeichen tragen, müssen die neue Anforderung umgehend umsetzen. Die Einhaltung zählt zu den Voraussetzungen für Neuausstellungen des GS-Zeichens. Bestehende GS-Zertifikate für Haartrockner, deren Laufzeit über den 30. Juni 2015 hinausgeht, müssen bis dahin angepasst oder gekündigt werden. Hersteller, deren Haartrockner das GS-Zeichen des VDE-Instituts tragen, erhalten vom VDE-Institut das Sicherheitsetikett.

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