18.06.2015 Mitgliederinformation 41 0

VDE-Trendreport 2015 "Industrie 4.0"

Über Online-Portale direkt den Status eines Auftrags abrufen zu können, die Ausführung des Produktes noch während der Produktion spezifizieren oder ändern zu können, das alles klingt verlockend; ist aber keine reine Zukunftsmusik mehr, wenn man an die Hightech-Strategie Industrie 4.0 denkt. Mit der vierten Phase der industriellen Revolution scheint die Produktion über lange Umwege zu ihren Ursprüngen zurückzukehren, dem individualisierten Produkt.

Erst die Vernetzung hat das Tor zur vierten industriellen Revolution weit aufgestoßen. Neben die allgegenwärtige Kommunikation von Mensch zu Mensch tritt die noch viel umfassendere Kommunikation von Maschine zu Maschine. Es geht um die totale Vernetzung von Bauteilen, Werkzeugen und Transportbehältern. Und: dieser Wandel vollzieht sich rasend schnell.

All das erfordert den Einsatz hochintelligenter Mikroelektronik. Um diese Anlagen gegen Sabotage, Spionage oder Hackerattacken zu schützen, werden Konzepte benötigt, die aus technischer Sicht die Kontrolle der verteilten Anlagen erlauben. Dies erfordert die Einhaltung abgestimmter Sicherheitsstandards, die in Normen und Regeln festgeschrieben sein müssen. Darauf weist der VDE in seinem aktuellen TRENDREPORT 2015 (Download: für VDE-Mitglieder kostenlos) hin und beteiligt sich aktiv an der Erstellung notwendiger Standards und Regeln.

Denken auch Sie heute schon darüber nach, wie Sie die Zukunft 2025 mit der industriellen Revolution 4.0 in Ihrem Unternehmen meistern und treten Sie in Dialog und Kontakt mit dem VDE.

Jochen Steinbauer

Vorsitzender VDE Nordbayern

Außerdem im VDE-Politikbrief_02.2016:

  • Trend-Check „IKT 2010“
  • Positionspapiere: Kommunikationsnetz für das Smart Grid; IKT für Elektromobilität
  • Normungs-Roadmaps: Elektromobilität; Dienstleistungen; IT-Sicherheit
  • Studie: Erzeugungsanlagen in der Niederspannung im Fehlerfall
  • EU-Mandat zu Smart-Grid-Normung
  • VDE in EU-MINT-Projekt engagiert