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04.09.2018 553 0

VDI Bezirksverein Bayern Nordost e.V., Nürnberg

Ausgewählte Veranstaltungshinweise

Kontakt

VDI Bezirksverein Bayern Nordost e.V.

Die Mitglieder des VDE Nordbayern sind herzlich zur Teilnahme an den Veranstaltungen des VDI-Bezirksvereins Bayern Nordost eingeladen! Ausgewählte Angebote des VDI sind auf dieser Seite dargestellt. Überblick Gesamtangebot VDI

Bitte wenden Sie sich bei Fragen zu den Veranstaltungen an den jeweils angegebenen Ansprechpartner. Anmeldungen sind jeweils über die Veranstaltungsseite möglich.

Gemeinschaftsveranstaltungen von VDE Nordbayern & VDI Bayern Nordost sind im VDE Veranstaltungskalender gelistet.

 

18.09.2018: Digitale Kompetenzentwicklung

Termin: Dienstag, 18. September 2018 - 19:00 Uhr 
Veranstaltungsort: TH Nürnberg, Keßlerplatz 12, Raum KA.404
Anmeldung 
Ansprechpartner: VDI AK Gesellschaft und Technik

Wie können wir die Menschen für die Digitalisierung gewinnen? Was muss getan werden, damit eine digitale Kompetenzentwicklung generationsübergreifend gewährleistet wird? Und wie kann eine soziale Nachhaltigkeit durch gemeinsame Qualifizierungsinitiativen erreicht werden? Mit der zunehmenden Digitalisierung werden immer höhere Anforderungen an neue Fähigkeiten und neue Arbeitsbedingungen gestellt.

Wer nicht in der Entwicklung mitkommt, riskiert vom Arbeitsmarkt und von der Gesellschaft abgehängt zu werden. Jedes Individuum muss jedoch für sich selbst entscheiden, ob und wie weit dieses auf seine eigene Kompetenzentwicklung fokussiert.An diesem Abend wird zunächst die von der EU publizierte Qualifikationsmatrix für digitale Kompetenzen vorgestellt und als Arbeits- und Diskussionsgrundlage genommen.

Die Teilnehmer erhalten die Möglichkeit, gemeinsame Qualifizierungsinitiativen und -strategien zu diskutieren und allgemeine Empfehlungen zur Beantwortung der Frage „Was kann ich für meine eigene digitale Kompetenzentwicklung tun?“ auszuarbeiten.

Die Veranstaltung richtet sich an Personalentwickler, Bildungsträger, IT-Spezialisten, Arbeitnehmer, Arbeitgeber, Studierende und Organisationen. Die Teilnahme ist kostenlos. Um Anmeldung wird gebeten.

25.09.2018: Digitalisierung - Wir nehmen wir die Menschen (gesellschaftspolitisch) mit?

Termin: Dienstag, 25. September 2018 - 19:00 Uhr 
Veranstaltungsort: TH Nürnberg, Keßlerplatz 12, Raum KA.404a
Anmeldung 
Ansprechpartner: VDI AK Gesellschaft und Technik

Digitalisierung ist aus unserem Leben nicht mehr wegzudenken. Wir arbeiten mit Computern, kommunizieren mit Smartphones und bestellen Waren über das Internet. Vieles ist einfacher und schneller geworden. Auch Produktionsabläufe sind im Laufe der Zeit durch digitale Technologien effizienter gestaltet worden.

Trotzdem gibt es wegen einer zunehmenden Digitalisierung Ängste in der Bevölkerung, weil bereits angenommen wird, dass ein Großteil der Arbeitsplätze eingespart wird. Wie nehmen wir die Menschen mit, die eventuell Arbeiten verrichten, die bald von Maschinen übernommen werden können?

Manuel Stahl gibt in diesem Vortrag einen Überblick über gesellschaftspolitische und sozioökonomische Aspekte der Digitalisierung. Er geht dabei auf die drohenden Gefahren ein. Dabei betrachtet er Parallelen zur industriellen Revolution und schließt mit einem interessanten Blick auf eine Utopie. Stahl studiert im 7. Semester Informatik an der Technischen Hochschule in Nürnberg. Er hat im Sommersemester 2018 am Seminar "Digitalisierung & Nachhaltigkeit" bei Dr. Diana Barbian teilgenommen. Seine Interessen sind das Thema (Industrial) Internet of Things sowie Urban Gardening mit neuartigen Techniken, aber auch die Entwicklung eines lizenzfreien Funknetzwerkes solarbetriebener Feinstaub- und Stickoxid-Messstationen.

27.09.2018: Quantencomputer – Wunsch und Wirklichkeit

VDI Arbeitskreis Produkt- und Prozessgestaltung
Leiter des Arbeitskreises Günter Schmid.

Termin: 27.09.2018, 19.00 Uhr
Ort: Technische Hochschule Nürnberg, Kesslerplatz 12, Raum KA.440 b: 

Anmeldung

Quantencomputer sind in aller Munde, aber warum? Selbst unsere hoch leistungsfähigen, konventionellen Rechner stoßen bei manchen Aufgaben an Ihre Grenzen, das heißt es gibt Aufgaben an denen sie jahrelang rechnen würden. Genau diese Tatsache wird heute genutzt, um die Übertragung von Daten in der Kommunikation sicher zu machen. Diese Sicherheit beruht auf einer Verschlüsselung der Daten durch höchst komplexe Rechenvorgänge. Jedoch weiß man schon heute, dass die gängigen Verschlüsselungsverfahren von einem Angreifer leicht und unerkannt entschlüsselt werden könnten, falls dieser über einen Quantencomputer verfügen würde. Bei diesen findet man im Ausgangsregister die Überlagerung aller Rechenergebnisse zu allen möglichen Anfangswerten nach einer einzelnen Ausführung des Rechenprogramms. Dies ist massiv-paralleles Rechnen auf kleinstem Raum, d.h. mit nur einem Quantenrechenwerk. Genau diese Aufgabe muss der Angreifer lösen, wenn er die heutigen Verschlüsselungsverfahren brechen, d.h. entschlüsseln will. Im Gegenzug bietet die Quantenphysik aber auch ein neues Verschlüsselungsverfahren, dessen Sicherheit sich aus dem Parallelismus-Vorteil ableiten lässt und was mittels konventioneller Rechner nicht entschlüsselt werden kann.

Im Vortrag werden nach einer Einführung die Funktionsweise, Vor- und Nachteile eines Quantencomputers erläutert, die außerordentlich hohe Leistungsfähigkeit am Beispiel von Verschlüsselungsverfahren beschrieben, sowie auf Verschlüsselungsverfahren eingegangen, die mittels Quantencomputer realisiert und deren Sicherheit drastisch gesteigert werden kann.

Referent:

Prof. Dr. Gerd Leuchs, Max-Planck-Institut für die Physik des Lichts, Erlangen

Gerd Leuchs, einer der vier Direktoren am Max-Planck-Institut für die Physik des Lichts, ist Mitglied der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina und der Russischen Akademie der Wissenschaften. Er erhielt u.a. den Herbert-Walther-Preis, ein Gemeinschaftspreis der Optical Society of America (OSA) und der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) sowie das Bundesverdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland. Das Forschungsspektrum von Prof. Dr. Gerd Leuchs umfasst das Gebiet von der klassischen Optik bis zur Quantenoptik.

Am Max-Planck-Institut für die Physik des Lichts in Erlangen, gegründet 2009, werden in fünf Abteilungen die innovativen Aspekte von Licht erforscht. Viele der Forschungsprojekte beruhen auch auf hoch entwickelten Technologien, die in mehreren wissenschaftlichen Servicegruppen umgesetzt und weiterentwickelt werden. Dazu gehören auch insbesondere die Technologien zur Mikro- und Nanostrukturierung optischer Materialien.



15.10.2018: Microsoft München

17.10..2018: Kryptomining, Blockchain ... und kein Ende des Energieverbrauchs

Termin: Mittwoch, 17. Oktober 2018 - 19:00 Uhr 
Veranstaltungsort: TH Nürnberg, Keßlerplatz 12, Raum folgt 
Anmeldung 
Ansprechpartner: VDI AK Gesellschaft und Technik

In einer frühen Epoche der Menschheit wurden Waren durch Tauschvorgänge erworben. Anfangs verwendete man Muscheln, später kamen Münzen sowie Geldscheine dazu. Im Zeitalter der Computer wurden EC-Karten entwickelt und das bargeldlose Zahlen ermöglicht. Im Jahr 2009 erschien die Kryptowährung Bitcoin, eine virtuelle Währung.

Diese Art von Zahlen wird durch die Blockchain-Technologie möglich. In diesem Modell gibt es keine Banken, die für die Führung der Währung verantwortlich sind. Die Währung regelt ihren Wert aufgrund von Angebot und Nachfrage. Bei Kryptowährungen wird Strom zur Erzeugung des Geldes benötigt. Die Energie, die dafür aufgewendet werden muss, steigt stetig und übertrifft jetzt schon den Jahresverbrauch von Dänemark.

ric Gorzolla, Student der Informatik an der TH Nürnberg, wird Ihnen an diesem Abend alle Fachbegriffe rund um Kryptomining und Blockchain erläutern sowie auf die Risiken und Chancen von Kryptowährungen eingehen.

Eric Gorzolla studiert im 7. Semester Informatik an der TH Nürnberg. Er hat im Sommersemester 2018 die Vorlesung "Digitalisierung & Nachhaltigkeit" bei Dr. Dina Barbian erfolgreich abgeschlossen. Seine Studienarbeit behandelte das Thema Bitcoin und Blockchain. Seine Interessen liegen in Neuen Technologien sowie der IT-Sicherheit.

Die Teilnahme ist kostenlos. Um Anmeldung wird gebeten.

25.10.2018: Industrie 4.0 - Anwendungen und praktischer Nutzen der Digitalisierung in der Fertigung – Auswirkungen auf die Mitarbeiter

VDI Arbeitskreis Produkt- und Prozessgestaltung
Leiter des Arbeitskreises Günter Schmid.

Termin: 25.10.2018, 19.00 Uhr
Ort: Technische Hochschule Nürnberg, Kesslerplatz 12, Raum KA.440 b: 

Anmeldung

Anhand von praktischen Anwendungen in der Fertigung bei Siemens in Fürth wird die Digitalisierung greifbar und anschaulich beschrieben. Von der digitalen Fabrikplanung, den digitalen Zwillingen bis hin zu Fertigungsoptimierungen werden konkrete Beispiele erläutert. Es werden Antworten auf die Fragen gegeben, was es mit dem schlauen Klaus auf sich hat, wie die Transparenz in der Fertigung insbesondere im manuellen Montagebereichen gesteigert werden kann, sowie was eine intelligente Fabrik auszeichnet und wie man diese erzielen kann. Vom Bedürfnis über den Nutzen werden tool-orientierte, innovative Methoden und Lösungen dargestellt, die kurz- und mittelfristig umsetzbar sind.

Im zweiten Teil des Vortrages wird prognostiziert, wie die Digitalisierung den Arbeitsplatz der Zukunft prägen kann und welche Anforderungen an die Mitarbeiter und Führungskräfte gestellt werden dürften. Des Weiteren wird ein Einblick gegeben, welche Möglichkeiten es zur Steigerung der Resilienz für Mitarbeiter und Führungskräfte in einem Umfeld gibt, wo sich Rahmendaten radikal wandeln und wo herkömmliche Arbeitsweisen und Führungsmethoden an ihre Grenzen stoßen. 

Referenten:
Dipl.-Ing. Univ. Philipp Bierschneider

Principal Consultant und Product Manager Digital Business, Siemens AG, Fürth

Implementierungsprogramme, IT Management, Digitalisierungsprojekte, internationale Zusammenarbeit und Projektmanagement

 

Roswitha Früchtl, Master of Marketing

Inhaberin, iPerform – Prozessbegleitung, Forchheim

Personal- und Führungskräfteentwicklung mit Schwerpunkt Resilienz, positive Leadership, betriebliches Gesundheitsmanagement


22.11.2018: Führen von Projektteams mit 3G

VDI Arbeitskreis Produkt- und Prozessgestaltung
Leiter des Arbeitskreises Günter Schmid.

Termin: 22.11.2018, 19.00 Uhr
Ort: Technische Hochschule Nürnberg, Kesslerplatz 12, Raum KA.440 b: 

Anmeldung

Projektleiter sind Führungskräfte ohne Macht. Gerade sie müssen deshalb in der Lage sein, die Projektmitglieder zu gewinnen und dafür sorgen, dass diese ein möglichst großes Commitment für das Projekt entwickeln, dass es gewissermaßen IHR Projekt wird. Selbst wenn die Planung eines Projektes nichts zu wünschen übrig lässt, kann es im Projektablauf zu Problemen kommen, weil Verhaltensweisen unkalkulierbar sind und deswegen das menschliche Miteinander nicht klappt.

Menschenführung geschieht über Kommunikation. Die Erfahrung zeigt immer wieder: Menschen sind dann am meisten bereit, sich für eine Sache einzusetzen, wenn es gelingt, sie in Ihrer Persönlichkeit anzusprechen. Freundliches und höfliches Verhalten und die Beachtung von Gesprächsregeln sind dabei selbstverständlich. Mit dem neu entwickelten 3G-Kommunikationsmodell, das 2016 in den Markt eingeführt wurde, gelingt es darüber hinaus, individuell, d. h. persönlichkeitsbezogen, zu kommunizieren. Dabei gilt: Ein und dieselbe Sache muss verschiedenen Personen auf unterschiedliche Weise nahe gebracht werden, um erfolgreich zu sein. Wie dies geschehen kann und was dies für die Führungsrolle in Projektteams bedeutet, darüber informiert Sie dieser Vortrag.

Die Teilnehmer haben die Möglichkeit, in einem Kurztest via Smartphone im Internet ihre eigene 3G-Persönlichkeitsstruktur zu ermitteln. Zudem erhalten sie eine kostenlose Lehrbroschüre zur 3G-Kommunikation.

Referent:

Dr. Werner Bitterwolf, Ingenieur und Psychologe

Langjährige Erfahrung mit Führungstrainings in Industrieunternehmen. Entwicklung des 3G-Kommunikationsmodells. Seit 2013 zusammen mit Beate Kaspar Inhaber der BITTERWOLF-KASPAR GmbH, Stein bei Nürnberg. Betreiber der 3G-Akademie für individuelle Kommunikation.